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An der Franziskusschule wird derzeit die Taktik der U 14-Mannschaft der „Windhosen“ für die deutsche Indoor-Jugendmeisterschaft im Ultimate Frisbee am Wochenende in Wilhelmshaven vorbereitet.

Aber keine Angst: Pädagogische Grundfesten werden nicht erschüttert – der normale Lernstoff wird weiter vermittelt, denn Sechstklässler Jelto Zippel sitzt – unter anderem mit seiner neuen Mannschaftskollegin Maria aus der Parallelklasse – nur in jeder ersten Pause bei Schulsozialpädagoge Thomas Kurth im Büro. „Bei Thommy ist es cool“, findet der Zwölfjährige.

Start über Schulturnier

Und da Kurth neben seiner Arbeit an der Schule auch als Trainer der U 14-Mannschaft des WSSV im Einsatz ist, lässt werden zwischen Mathe und Sport, den Lieblingsfächern des Fedderwarders, schnell noch austüfteln, wie am Wochenende eine möglichst gute Platzierung bei den „Deutschen“ herausspringen kann.

Die „Windhose“ ist über die Schule zum Ultimate Frisbee gekommen. Noch als Grundschüler bekam Jelto familienintern mit, dass Bruder Thade an der Schulmeisterschaft im Ultimate Frisbee teilnahm. Während beim älteren Bruder keine Begeisterung für fliegende Scheiben entstand, ging es bei Jelto vor rund einem Jahr ganz schnell. „Ich bin einfach nach der Schule mal zum Training gegangen und fand es gut Und dann fand ich es richtig gut.“

Fußball beim STV

Mittlerweile ist das eine schlechte Nachricht für die Fußballer des STV Wilhelmshaven, für die Jelto seit vier Jahren in der Abwehr oder im Mittelfeld aufläuft – im Augenblick in der D-Jugend des Vereins.

Scheibe oder Fußball? Über die Antwort muss der Fedderwarder nicht lange nachdenken. „Ich mag Frisbee lieber. Unsere Trainer Thommy und Willy Marx sind nett, der Spiritkreis, wo jeder etwas zum Spiel sagen kann, ist cool. Und dass du Tipps vom Gegner für dein Spiel bekommst, wird es im Fußball nicht geben.“

Die Erwartungen für das Wochenende im Feld der zwölf Mannschaften formuliert der Zwölfjährige trotz der Taktikeinheiten im Schulbüro und dem Gewinn der norddeutschen Meisterschaft eher defensiv – und indirekt. „Ich glaube, wir wollen in den mittleren Bereich kommen. Denn wir haben ziemlich viele Neue, die erst zwei oder drei Monate dabei sind. Die haben noch nicht so viel Erfahrung, sollen aber auch spielen.“

Im Ultimate-Vokabular ist der Zwölfjährige schon zu Hause. Mixed-Kollegin Maria steht natürlich auf der „Line“, an Würfen hat Jelto, der sich anfangs nicht an die Vorhand herangetraut hat, mittlerweile alles drauf. Overhead, Knife, Scoober – das fließt alles beiläufig und selbstverständlich ein. Und Jelto selbst ist ein Cutter. „Ich laufe Angebote“, erklärt der Zwölfjährige gleich mit.

Sportliche Angebote gibt es ansonsten auch im eigenen Garten genug: Turnstange, Trampolin, Fußballtore, Basketball-Korb, dazu ein paar Wurfscheiben – so kann keine Langeweile aufkommen.

O ma muss Kuchen backen

Rund um die „Deutschen“ gibt es die aber sowieso nicht. Zusammen mit dem Opa muss Jelto noch Plakate an den „Hotspots“ wie der Eierverkaufsstelle im Dorf aufhängen, die Oma hat den Auftrag, zwei Kuchen zu backen. Mutter Michaela ist für den Fahrdienst eingeteilt. Und Jelto ist damit beschäftigt, „ein bisschen aufgeregt“ zu sein.